Direkt zum Hauptbereich

Zugunglück in Erfurt-Bischleben am 11. Juni 1981

So ein schöner Tag

Donnerstag, 11.06.1981, in Erfurt-Bischleben. Es ist genau 40 Jahre her. So ein schöner Tag. Herrlich warm, an die 30 °C. Sonne pur. Der D 1453 von Düsseldorf nach Karl-Marx-Stadt nähert sich gegen 16:20 Uhr dem Bahnhof Erfurt-Bischleben planmäßig mit knapp 120 km/h. Gezogen von einer 20 m langen Diesellok 132. Es ist ein sogenannter Interzonenzug, eine Reiseverbindung zwischen Ost (DDR) und West (BRD). Respektlos und hinter vorgehaltener Hand werden diese Züge auch "Mumienexpress" genannt. Senioren genießen in der DDR eine höhere Reisefreiheit. In den 10 Waggons sitzen an jenem Tag wie üblich viele DDR-Rentner. Auf der Heimreise aus der BRD. Mit legalen und auch ein paar heimlichen Geschenken und Devisen. Alles ganz normal. Bis abrupt die Bremsen quietschen...

Staubwolke

Die Entfernung zwischen Bahnhof und dem kleinen Wohnblock am Kiesweg beträgt nur ca. 500 m. Die Balkontür ist offen. Es rumst. Die Familie in der Wohnung nimmt es wahr, aber es ist kein ungewöhnliches Geräusch, wenn man direkt neben der Bahnstrecke wohnt. Alles ganz normal. Doch ein zufälliger Blick aus dem Fenster überrascht. Eine Staubwolke?

Sirene

Kurz darauf ertönt die Sirene. Die Freiwillige Feuerwehr rückt aus. Zu einem außergewöhnlichen Einsatz, der in den nächsten 2-3 Stunden in jeder Hinsicht von den Kameraden das Maximum fordern wird. Darunter der 18-jährige junge Mann vom Kiesweg, der das Rumsen zuvor zwar gehört, aber nicht beachtet hatte. Sofort als er das Haus verlässt, erblickt er das ganze Drama. Und kann es nicht fassen. Auf dem Weg zum Gerätehaus überschlagen sich seine Gedanken.

Zur gleichen Zeit am anderen Ende von Bischleben. Zur Erinnerung: 30 °C. Die Sonne brennt. In der Just-Straße steigt gerade ein junger Papa mit seiner Tochter quietschvergnügt in ein kleines Planschbecken. Die Badehose ist schon nass, als er das Heulen der Sirene vernimmt. Die Pflicht ruft. Er schwingt sich zusammen mit seinem Vater in den Trabbi und eilt Richtung Lindenplatz. Er passiert den Kindergarten, wundert sich kurz über den Schotter auf der Straße unter der Eisenbahnbrücke, fährt aber unbeirrt weiter. Seine Gedanken sind schon im Spritzenhaus. So nimmt er die abgestürzten Waggons links am Kiesweg gar nicht wahr. Angekommen. Nun ist das Unglück nicht mehr zu übersehen. Wie die anderen Kameraden schmeißt er sich in die Einsatzklamotten, wartet nicht auf Anweisungen, sondern rennt ohne zu zögern zum Bahnhof.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0612-027 / Ludwig, Jürgen / CC-BY-SA 3.0
Bundesarchiv Bild 183-Z0612-027, Erfurt, Eisenbahnunglück, CC BY-SA 3.0 DE

Entgleisung

Der Lokführer des D 1453 ist wachsam. Bereits aus der Ferne erkennt er die Verwerfung. Im Gleis 1, etwa in Höhe des Empfangsgebäudes. In seinem Gleis! Er reagiert blitzschnell und leitet eine Vollbremsung ein. Mehr kann er nicht tun. Aber SCHNELL ist relativ bei einem so schweren Zug. Allein die Lokomotive wiegt 124 Tonnen. Es reicht nicht. Der Bremsweg ist viel zu lang.

Die Lok gleitet mit den ersten fünf Wagen über die Verwerfung, bevor sie in Höhe Kiesweg zum Stehen kommt. Die ersten drei Wagen hängen noch dran, der vierte und fünfte stürzen die Böschung hinab und bleiben auf der Seite liegen. Wagen sechs sowie die drei letzten landen glimpflich im Schotter. In Schräglage zwar, doch die Türen lassen sich öffnen.

Und Wagen Nummer Sieben? Dieser stößt frontal mit dem Stellwerksgebäude zusammen. Der enorme Aufprall schiebt den Waggon von ca. 20 m Länge auf gut die Hälfte zusammen. Er steht da wie eine wie eine zusammengedrückte Blechbüchse. Eingerahmt von zerbrochenen Fensterscheiben, herumliegenden Taschen, Koffern und Kleidungsstücken.

Menschen

Ein Gewimmel aus Angst, Panik und Ratlosigkeit. Ein heilloses Durcheinander. So ein verunglückter Zug steht ja nicht schön gerade an der Bahnsteigkante. Menschen klettern aus Zugabteilen und strömen ziellos in alle Richtungen. Viele bluten aufgrund von Schnittverletzungen durch das zerbrochene Glas. Der Grad der Verletzungen lässt sich auf den ersten Blick schwer beurteilen, meist sieht es schlimmer aus, als es ist. Aber der Schock sitzt tief. Verwirrte, Verletzte und körperlich Unversehrte. Manche schleppen sich zum Lindenplatz, andere lassen sich einfach treiben. Wohin? Nur weg hier. Ein Reisender läuft in seiner Verwirrung zu Fuß bis nach Schmira. Wie und wohin die vielen Menschen den Unglücksort verlassen, scheint rätselhaft, aber es gelingt ihnen - irgendwie.

Doch einige hat es erwartungsgemäß schwerer getroffen, sie schaffen es nicht aus eigener Kraft.

Retten und Bergen am Kiesweg

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bischleben werden die Berufsfeuerwehr, andere Freiwillige sowie Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Alle verfügbaren Rettungswagen in Erfurt werden mobilisiert. Fast alle kommen aus Richtung Stadt. Sie sehen folglich zuerst die Tragödie am Kiesweg und fokussieren sich sofort dort auf die Hilfeleistungen. Bis zum Stellwerk kommen sie gar nicht. Sie sperren das Gelände weiträumig ab und helfen vor allem den Verunglückten aus den beiden umgestürzten Wagen.

Leider stoppen auch sämtliche RTW am Kiesweg. Keiner der dringend benötigten RTW erreicht zunächst den Lindenplatz, trotz mehrerer Anforderungen per Funk. Sie seien bereits vor Ort, lautet die Antwort. Das stimmt natürlich. Doch es gibt zwei Orte. Es dauert eine Weile, das Missverständnis aufzuklären.

Retten und Bergen am Bahnhof/Stellwerk

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bischleben konzentrieren sich auf die Situation rund um Bahnhof und Stellwerk. Heute ist alles anders. Nicht jeder erträgt diesen Anblick. Es ist keine Schande, von Übelkeit überrumpelt zu werden. Jeder tut, was er kann. Niemand steht im Weg herum. Schaulustige gibt es nur wenige, sie verziehen sich sofort. Aus der Situation heraus entwickelt sich eine beeindruckende Dynamik und ein konstruktives Miteinander aller Helfenden, ob Kamerad oder Anwohner, und zwar völlig ohne organisatorische Führung. Es ergibt sich automatisch, ganz von allein, als Ausdruck des alltäglichen Zusammenlebens, der Werte und ganz normal.

Kameraden durchstreifen aufmerksam die Zugabteile. Hallo? Ist hier jemand? Verletzte müssen von den Gleisen und in medizinische Behandlung. Natürlich sind Tragen nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Warum auch? Die Kameraden müssen, wie so oft, improvisieren. Sie sehen sich um. Am Gerätehaus sollte die Fassade geputzt werden. Ein glücklicher Umstand. Teile des Arbeitsgerüsts funktionieren die Helfer kurzerhand zu Tragen um. Damit transportieren sie Verletzte und Tote zum Lindenplatz. Sie haben keine Zeit, die abgelegten Personen zu versorgen. Sie legen sie nur ab und machen sich sofort wieder auf, die nächsten zu holen.

Die Versorgung übernehmen spontan die Anwohner, darunter eine Krankenschwester. Sie fragen nicht, sondern bringen geistesgegenwärtig in Eigeninitiative zahlreiche Stühle, Campingtische, Decken und Getränke zum Lindenplatz. Wer ein Telefon besitzt, ermöglicht Betroffenen, Verwandte zu erreichen. Wer ein Auto hat, fährt Verletzte mit seinem privaten PKW ins Krankenhaus. Die Anwohner kümmern sich um die Menschen. Sie reden, trösten, beruhigen, begleiten.

Wagen Nummer Sieben

Sie sind nur 4 oder vielleicht 6 Feuerwehrleute plus 2 Zivilisten. Alle Verletzten aus dem unmittelbar einsehbaren Bereich sind versorgt. Kameraden und die beiden zivilen Helfern begeben sich zum Stellwerk. Nun nehmen sie sich den durch die Kollision zusammengedrückten Wagen Nummer Sieben vor. Den hat es am schlimmsten erwischt. Ob da wohl noch jemand drin ist?

Ein Blick hinein. Ein Arm. Er hängt aus einem Spalt. Mehr ist nicht zu sehen. Kein Rankommen. So ein Zugabteil besteht aus massivem Material, der Spalt lässt sich nicht einfach mal so aufbiegen, nicht mit der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr. Die Person muss da raus. Improvisieren. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Baustelle. Dort entdecken sie große, starke Doppel-T-Träger. Das ist einen Versuch wert. Sie arbeiten Hand in Hand, setzen den Hebel an... ein Zucken läuft durch den heraushängenden Arm. Hoffnung spornt die Männer an. Der Hebel funktioniert. Sie drücken den Spalt auf, befreien den älteren Herrn und tragen ihn zu den anderen auf den Lindenplatz. Wird er den Tag überleben? Hoffentlich.

Die Suche geht weiter. In der Toilette des Abteils entdecken sie eine weitere Person, ebenfalls eingeklemmt. Auch hier kommt das Doppel-T-Profil erfolgreich zum Einsatz. Die Frau fällt einem Kameraden direkt in die Arme. Ein Gefühl – ohne Worte. So etwas vergisst man nicht.

Ablösung

Nach 2-3 Stunden ist der Spuk vorbei. Alle Personen sind in Sicherheit. Ungefähr 100 Verletzte, einige davon schwer. 14 Tote, aufgereiht im Kaiser-Garten, dem Hof der Gaststätte „Zum Kaiser“. Für das Aufräumen sind andere zuständig. Erschöpft ziehen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bischleben zurück. Bis hierher haben sie einfach gehandelt. Sie haben Lösungen gefunden und getan, was notwendig war. Das Entsetzen ausgeblendet.

Es ist vorbei. Wenn die Anspannung abfällt, setzt der Schrecken ein. Erst jetzt erreicht das Ausmaß dieses Einsatzes das Bewusstsein. Der Familienvater aus der Just-Straße, er hat im W.7 die Frau aufgefangen, will nur noch nach Hause. Er will schnellstmöglich die blutbeschmierten Klamotten loswerden, Dreck und Schweiß abduschen. Der junge Mann vom Kiesweg dagegen schlendert mit ein paar anderen auf direktem Weg in die Stammkneipe, die Gaststätte „Zum Löwen“ gegenüber vom Gerätehaus. Schmutzige Einsatzkleidung - egal, wen interessiert das. Ein Bierchen. Und reden… reden hilft. Der Einsatz hat sie alle an ihre Grenzen gebracht. Und weit darüber hinaus. Chapeau!

Am Rande

Es ist vielleicht nicht wichtig, aber trotzdem passiert. Wie aus dem Nichts taucht von irgendwoher ein Fremder auf. Offensichtlich ein Russe. Ohne Umschweife spricht er ernst und ruhig genau drei Worte: „Was braucht Ihr?“ Inzwischen sind die Gleise und Wagen leer, so dass seine Hilfe nicht mehr nötig ist. Doch wer ihn gesehen hat, zweifelt nicht: Hätte jemand um 3 Panzer gebeten, er hätte sie auf der Stelle bekommen.

Stab

Das ist nicht einfach ein verunglückter Zug. Das ist eine wichtige, viel befahrene Transitstrecke, eine Ost-West-Verbindung. Abgesehen von der Aufklärung der Ursachen gilt es, die Toten, insbesondere die westdeutschen, zu identifizieren und die Strecke möglich schnell zu reparieren. Bereits wenige Stunden nach dem Zugunglück bildet sich ein Stab und quartiert sich im „Kaiser“ ein. Beteiligt vermutlich die Bahn, der Rat des Bezirkes, die Stadt und die Polizei. Aufgaben: Spurensicherung, Absperrung, Aufräumen, schnelle Streckenfreigabe... Noch am Abend trifft der Verkehrsminister der DDR, Otto Arndt, in Bischleben ein.

Verhör

Der Spuk ist doch noch nicht vorbei. Am Abend klingelt es an der Haustür in der Just-Straße, wie auch bei einigen anderen. Die Männer halten keine Dankesrede. Sie sprechen keine freundliche Einladung aus. Sie bitten den Kameraden mit Nachdruck in die Schule. Fühlt sich so eine Verhaftung an? Er muss sich vielen Fragen stellen. Zu kleinsten Details, vermutlich als Indizien zur Identifizierung der Toten. Er weiß die Augenfarbe des Mannes nicht, aber am Arm, der aus dem Spalt hing, befand sich ein schwarzes Uhrenarmband. Nein, er erinnert sich nicht an die Haarfarbe der eingeklemmten Frau in der Toilette. Aber er hatte ihren Fuß gepackt. Deshalb weiß er, was für Strümpfe sie an diesem Tag trug. Das Unterbewusstsein filtert. Einige Bilder haben sich ins Gedächtnis eingebrannt. Endlich nach Hause.

Aufräumen

Am nächsten Morgen rollen Panzer der NVA und der sowjetischen Armee an, um die Aufräumarbeiten zu unterstützen. Die beiden in die Böschung gestürzten Wagen werden vor Ort ausgebrannt, zerschnitten und abtransportiert. Schon am Nachmittag rollen wieder die ersten Züge.

Ursachenforschung

Die Ursache der Gleisverwerfung wird nie vollständig aufgeklärt. Gerüchte machen die Runde. Mangelhafte Bauqualität, schlechtes Material, nicht ausreichend bedachte Ausdehnung der Gleise bei Hitze bis hin zu illegalen Gleisüberquerungen durch Militärfahrzeuge werden in Betracht gezogen. Sind die Zerstörungen tatsächlich zu massiv, um Spuren zu finden und sichere Schlüsse zu ziehen? So wird es behauptet. Die Staatsanwaltschaft in Erfurt leitet Ermittlungen gegen Mitarbeiter der DR ein, die werden jedoch eingestellt. Letztlich ist ein Zug mit Grenzüberschreitung zur BRD verunglückt, das schließt eine interne Sonderbehandlung des Falles nicht aus. Alles Spekulation.

Empathie

Nichts erinnert heute mehr in Bischleben an das Zugunglück vor 40 Jahren. Gedenktafel, Blumen oder Kerzen sucht man vergeblich. Genau wie damals direkt nach dem Zugunglück. Das kann man gut finden oder auch nicht. Es ist kein Ausdruck mangelnder Empathie. Diese Form der Trauerkultur war in der DDR einfach nicht üblich.

Aber es gibt Zeitzeugen, die sich jenen Unglückstag auch nach 40 Jahren nur mit Unbehagen ins Gedächtnis rufen. Es gibt Dinge, die vergisst man nicht. Durch ihre Erzählungen können wir daran teilhaben. Lasst uns zuhören!

ICE

Inzwischen sausen täglich ICE mit hoher Geschwindigkeit über die Gleise durch Bischleben. Die Scheiben eines ICE sind aus Verbundglas und bersten nicht. Ganz im Gegenteil. Es ist nur schwer möglich, sie außerhalb der Sollbruchstellen zu zerschlagen. Nach Inbetriebnahme der neuen Schnellstrecke inkl. Augustaburg-Tunnel wurde 2017 mittels einer groß angelegten Notfallübung am neu gebauten ICE-Tunnel Augustaburg das Zusammenwirken vieler Rettungskräfte geprobt. Organisiert und durchgeplant. Erfahrungen und Konzepte resultieren aus einer solchen Übung. Wichtig und enorm hilfreich. Vor allem für die Führungsebene und Organisatoren. Aber eine maßgeschneiderte Ausbildung für den Ernstfall ist es wohl kaum. Einfallsreichtum ist nach wie vor eine Tugend.

Unfälle passieren. Oder auch nicht.

Text: Martina Schultze
Quellen: Zeitzeugen, Wikipedia

Falls jemand diesen Artikel ergänzen oder korrigieren möchte, Ihr dürft mir gerne schreiben oder mich persönlich ansprechen.

Kontakt

Zugunglück Bischleben Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0612-018 / Ludwig, Jürgen / CC-BY-SA 3.0
Bundesarchiv Bild 183-Z0612-018, Erfurt, Eisenbahnunglück, CC BY-SA 3.0 DE

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0612-016 / Ludwig, Jürgen / CC-BY-SA 3.0,
Bundesarchiv Bild 183-Z0612-016, Erfurt, Eisenbahnunglück, CC BY-SA 3.0 DE

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-Z0612-028 / Ludwig, Jürgen / CC-BY-SA 3.0,
Bundesarchiv Bild 183-Z0612-028, Erfurt, Eisenbahnunglück, CC BY-SA 3.0 DE

Foto: Dr Bernhard0391, EF IV, CC BY 3.0

Auch interessant:

Blaulicht - seid Ihr genervt oder fasziniert und warum eigentlich blau?

Zukünftig weniger Blaulicht? Ein Presseartikel von Oliver Stöwing bringt es ans Licht. Scheinbar blinkt es zuviel auf unseren Straßen. Das Verkehrsministerium schränkt mit einem Beschluss vom Juli 2021 die Anzahl der erlaubten Blaulichter für die Feuerwehr ein. Je ein Blaulichtpaar vorn und hinten. Licht nur in eine Richtung, Rundumkennleuchte adieu. Alles andere muss zurückgebaut werden. Begründet wird dies mit Übersignalisierung und Verunsicherung von Verkehrsteilnehmern sowie unnötiges Blenden. Ich fahre regelmäßig Auto, Motorroller, Fahrrad und gehe zu Fuß. Im letzteren Fall kann ich die Begründung fast nachvollziehen, wenn ein Löschzug lautstark und grell wenige Meter entfernt vorbeisaust. Ich fühle irgendwas zwischen Beängstigung und Faszination. Für die Einsatzkräfte jedoch, wenn jede Minute zählt, muss es der Horror sein, wenn wieder so ein Trottel auf ihr Sondersignal gleich einer Schlafmütze reagiert. Sie machen das ja nicht zum Spaß. Leider sehr blöd, wenn ich selbst de